Fashion and Style
Afrika ganz nah
Workshop/ Malaktion
Stigma
Recup

stigma

 

HIV/Aids haftet ein Stigma an, welches entstanden ist aus Ängsten und Vorurteilen gegenüber der Seuche. Die von der Krankheit betroffenen Menschen  werden abgelehnt und als zweitklassig angesehen. Afrika wurde vom Virus stärker getroffen als irgendeine andere Region der Welt , wodurch sich das Stigma und sein diskriminierendes Wesen über einen ganzen Kontinent legt. In diesem Zusammenhang tritt vor allem Afrikas negatives, erschreckendes Gesicht in den Vordergrund und andere positive, koexistierende Dinge werden übersehen.

Natürlich hat die Aids- Epedemie kein Land der Welt ausgelassen, doch gerade als ein ein Nigeria geborener Künstler hat das mit dem Stigma zusammenhängende verurteilende Denken über Afrikas Bevölkerung in mir den Impuls ausgelöst, mich mit diesem Problem auseinanderzusetzten. Aids ist nicht nur ein medizinisches Problem, sondern das Stigma wird zudem ein Hindernis im Kampf gegen Aids, da es die notwendige Offenheit in der Auseinandersetzung mit der Epedemie verhindert.

 

Kunst ist ein essentieller Bestandteil des Menschen, eine allgegenwärtige integrierte Natur unseres Lebens. Sie kennt keine Beschränkungen und ermöglicht mir einerseits auf das existierende Problem Aids  und seine furchtbaren Konsequenzen und andererseits auf die Diskriminierung, die HIV- infizierten Menschen wiederfährt, aufmerksam zu machen.

 

Für das betrachtende Auge der Öffentlichkeit habe ich für meine Bilder die symbolischen Farben rot, schwarz und weiß gewählt - Farben, die für Rassen, Hautfarben, aber auch Diskriminierung stehen. Verglichen mit anderen von mir geschaffenen Arbeiten, hat mich die Auswahl einer Technik für die Bilder zum Thema viel Anstrengung gekostet, denn sie sollten mehr als nur Bilder sein, nämlich etwas Einzigartiges, ein sozialer Kommentar zu etwas, das einen Berührungspunkt unseres täglichen Lebens darstellt.Thematisch benutze ich eine stille, visuelle Kraft, um den Infizierten eine Stimme zu geben.

Bei dem Bild "40%/60%" beispielsweise handelt es sich um eine dreiteilige Installation, die den Blick auf den Anteil der weltweit infizierten Menschen richtet und die Anstrengungen verschiedener Organisationen,die versuchen, dauerhafte Lösungen zu finden.

 

 Ein zweites meiner Bilder mit dem Titel "Stigma" zeigt ein Gesicht, welches ein Portrait der Welt in 4 Jahren ab heute gerechnet, darstellt. Das Gemälde zeigt, wie Angst versucht, unsere Wahrnehmungen zu verwirren und uns durch die mächtige Kraft des dunklen Tones irrezuführen.  Einmal sentimental und reich an Ereignissen und dann plötzlich erfüllt von unsichtbarer Spannung.  Etwas Unverschämtes, das eine Spur hinter dem Geschehen zurücklässt. It is deep down, cold and threatening to feel

 

Dies ist die Geschichte über ein Stigma, in seinem warmen rot und seinem tiefschwarz, gereinigt von einem brillianten weiß.  Ein reiches, kontrastvolles Farbspektrum innerhalb einer dramatisch- theatralischen Komposition.